Übergeben gemeinsam mit Unterstützern das behindertengerechte Fahrzeug an Baris und seine Familie (von recht): Hermann-Josef Schulte (Vorsitzender Bürgerstiftung Delbrücker Land), Christiane Rolf (stellv. Vorsitzende Bürgerstiftung), Martin Johannknecht (Sterntaler Hilfe für schwerkranke Kinder), Eleonore Beine (Schriftführerin Bürgerstiftung), Ingo Sagemüller (Kirchenvorstand Delbrück) und Familie Taskaya mit Boris. Foto: Bürgerstiftung Delbrücker Land > Artikel
Gemeinschaftliche Unterstützung ermöglicht ein Stück Lebensqualität
Die Bürgerstiftung Delbrücker Land hat ein starkes Zeichen für den Zusammenhalt und die Solidarität in der Region gesetzt. Durch ein erfolgreich umgesetztes Projekt konnte ein behindertengerechtes Fahrzeug angeschafft und nun offiziell übergeben werden. Das Auto kommt dem achtzehnjährigen Baris Halis-Boran Taskaya zugute, der in Delbrück lebt. Der junge Mann ist aufgrund eines seltenen Gendefekts im Alltag massiv eingeschränkt, da er weder laufen noch sprechen kann, und wird rund um die Uhr von seiner Familie liebevoll betreut. Ein passendes Transportmittel ist für ihn von elementarer Bedeutung, um am gesellschaftlichen Leben teilnehmen zu können. Laut dem Vorsitzenden der Stiftung, Hermann-Josef Schulte, sichert dieses Fahrzeug die notwendige Mobilität des Jugendlichen und verhindert eine soziale Isolation.
Eine Welle der Hilfsbereitschaft in der gesamten Region
Die Realisierung dieses Vorhabens basierte auf einer großen Spendenbereitschaft, an der sich viele Vereine, Institutionen, Betriebe und Privatpersonen intensiv beteiligten. Unter den vielen Helfern befanden sich die Bezirksschützenversammlung des Altkreises Büren und der Schützenhofstaat Thüle. Bedeutende Zuwendungen kamen zudem von der Organisation Sterntaler, die sich für schwerkranke Kinder einsetzt, sowie aus dem Nachlass einer Kirchengemeinde. Auch ein Ruheständler, der anstelle von Abschiedsgeschenken um Unterstützung für diese Aktion bat, ein Weihnachtsgewinnspiel und namhafte Firmenbeiträge halfen dabei, das ehrgeizige Ziel zu erreichen. Jede Zuwendung, unabhängig von der Größe, habe laut dem Stiftungsvorstand bewiesen, wie ausgeprägt die Hilfsbereitschaft in der Region ist.
Technische Ausstattung und feierliche Fahrzeugübergabe
Bei dem angeschafften Wagen handelt es sich um einen speziell modifizierten Peugeot Rifter, dessen Gesamtkosten sich auf rund fünfundfünfzigtausend Euro beliefen. Das Auto wurde exakt auf die Bedürfnisse von Baris angepasst und verfügt über einen praktischen Heckeinstieg mit einer absenkbaren Rampe, was den Transport im Rollstuhl unkompliziert macht. Ein ausgefeiltes Sicherungssystem sowie eine verstellbare Kopf- und Rückenstütze bieten zusätzliche Sicherheit und Komfort während der Fahrt. Bei der feierlichen Übergabe waren neben der Familie Taskaya auch namhafte Vertreter der Bürgerstiftung, der Sterntaler-Hilfe und des Kirchenvorstands anwesend. Dank dieser großartigen Gemeinschaftsleistung kann der junge Mann nun weiterhin seine Werkstatt besuchen, soziale Kontakte pflegen sowie Freunde und Verwandte treffen. Der Stiftungsvorsitzende bedankte sich herzlich bei allen Beteiligten und hob hervor, dass dieses Fahrzeug ein wichtiges Symbol für Würde, Teilhabe und Lebensqualität sei.
„Quelle Westfalenblatt, Text KI“