Moderne Infrastruktur und neue Technik für die Feuerwehr in Westenholz
Feierliche Übergabe und Einweihung in Delbrück Der Löschzug im Delbrücker Ortsteil Westenholz durfte sich über gleich zwei bedeutende Modernisierungen freuen, welche die Einsatzfähigkeit der Retter erheblich stärken. Im Rahmen eines Festes für die Öffentlichkeit wurden sowohl der neu errichtete Anbau des Feuerwehrstützpunktes als auch ein hochmodernes Hilfeleistungslöschfahrzeug feierlich in den Dienst gestellt. Um den Schutz…
Feierliche Übergabe und Einweihung in Delbrück Der Löschzug im Delbrücker Ortsteil Westenholz durfte sich über gleich zwei bedeutende Modernisierungen freuen, welche die Einsatzfähigkeit der Retter erheblich stärken. Im Rahmen eines Festes für die Öffentlichkeit wurden sowohl der neu errichtete Anbau des Feuerwehrstützpunktes als auch ein hochmodernes Hilfeleistungslöschfahrzeug feierlich in den Dienst gestellt. Um den Schutz der Einwohner nachhaltig zu verbessern, investierte die Stadtverwaltung Delbrück eine Gesamtsumme von ungefähr 1,3 Millionen Euro in diese Maßnahmen.
Notwendige Erweiterung durch starkes Personalwachstum Obwohl das bisherige Gebäude erst im Jahr 2014 errichtet worden war, machte das erfreuliche Wachstum der Einsatzabteilung eine Vergrößerung unumgänglich. War die ursprüngliche Immobilie damals für eine Besetzung mit 40 Einsatzkräften ausgelegt, so ist die Zahl der aktiven Feuerwehrleute mittlerweile auf stolze 63 Personen angewachsen. Rechnet man die zwölf Mitglieder der Nachwuchsabteilung sowie die zehn Kameraden der Alters und Ehrenabteilung hinzu, zeigt sich die enorme Vitalität der Gemeinschaft. Aus diesem Grund wurde für rund 760.000 Euro ein zweistöckiger Gebäudekomplex angebaut, wodurch die Kapazität des Hauses auf die Beherbergung von bis zu 90 Personen angehoben wurde.
Fokus auf Arbeitsschutz und Krisenvorsorge Bei der baulichen Umsetzung standen aktuelle Richtlinien der Unfallverhütung und der Hygiene im Vordergrund. Es wurden moderne Sanitäreinrichtungen geschaffen, welche unabhängig vom Geschlecht genutzt werden können. Zudem wurden die Umkleideräume so umgestaltet, dass eine strikte Trennung zwischen der verschmutzten Einsatzkleidung und der privaten Kleidung gewährleistet ist. Eine neue Notstromversorgung garantiert zudem, dass die Zentrale auch bei großflächigen Stromausfällen voll funktionsfähig bleibt. Wie schon beim ersten Bauabschnitt engagierte sich der örtliche Förderverein unter der Leitung von Gerd Meiwes in den Jahren 2024 und 2025 außerordentlich stark bei der Organisation des Projekts.
Modernstes Löschfahrzeug ersetzt veraltete Technik Die zweite große Anschaffung betrifft das neue Einsatzfahrzeug vom Typ HLF20, welches rund 550.000 Euro kostete. Das moderne Gefährt, bestehend aus einem Fahrgestell von Mercedes-Benz und einem feuerwehrtechnischen Aufbau der Firma Schlingmann, löst ein altes Fahrzeug ab, welches nach mehr als zwei Jahrzehnten im Dienst ausgemustert wurde. Der Oldtimer wird jedoch nicht verschrottet, sondern dient fortan der Ausbildung des Feuerwehrnachwuchses auf Kreisebene am Standort Ahden.
Großer Zuspruch und kirchlicher Segen An den Feierlichkeiten nahmen neben den einheimischen Rettern auch Delegationen befreundeter Wehren aus den umliegenden Ortschaften Verlar, Benteler und Mastholte teil. Den feierlichen Segen für das Gebäude und das Fahrzeug spendete Pastor Manuel Klashörster. Bürgermeister Johannes Lindhauer lobte das Engagement der Einsatzkräfte und bezeichnete das renovierte Gebäude als zeitgemäße Heimat für eine schlagkräftige Truppe. Auch Wehrführer Heinz Noje betonte, dass dieses Geld eine direkte Investition in das Wohl der Allgemeinheit darstellt. Kreisbrandmeister Stephan Reckhaus hob zudem hervor, dass das erweiterte Gebäude den Katastrophenschutz in der gesamten Region stärkt und nannte den Stützpunkt das schlagende Herz der örtlichen Feuerwehr.
Hohe Auszeichnung für langjähriges Engagement Ein besonderer Moment der Veranstaltung war die Ehrung des Unterbrandmeisters Reinhold Strohmeier. Für seine langjährigen, herausragenden Verdienste um das Feuerwehrwesen in Westenholz wurde ihm durch den Stadtfeuerwehrverband die silberne Ehrennadel verliehen. Zu den ersten Gratulanten gehörten der Verbandsvorsitzende Ralf Fischer sowie der Leiter der Delbrücker Wehr, Heinz Noje.
„Quelle NW, Text KI“
