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Traditionsreiches Hotel im Delbrücker Land feiert sein einhundertfünfundzwanzigjähriges Bestehen

Traditionsreiches Hotel im Delbrücker Land feiert sein einhundertfünfundzwanzigjähriges Bestehen

Titelbild: Die Inhaberfamilie blickt voller Stolz auf die lange Geschichte ihres Beherbergungsbetriebes zurück und plant bereits die nächsten Schritte für die kommenden Generationen.  Foto: Oliver Schwabe

Vierte Generation führt die erfolgreiche Geschichte des bekannten Beherbergungsbetriebes fort Das renommierte Hotel der Familie Strunz genießt einen hervorragenden Ruf, der weit über die regionalen Grenzen hinausreicht. In der Vergangenheit durfte die Unterkunft bereits namhafte Persönlichkeiten aus der Musik und Showbranche wie Jürgen Drews, Udo Jürgens oder Yvonne Catterfeld in ihren Räumlichkeiten willkommen heißen. In diesem Jahr blickt der Betrieb auf eine stolze einhundertfünfundzwanzigjährige Geschichte zurück. Bei der täglichen Arbeit in diesem echten Familienunternehmen wird deutlich, wie viel Leidenschaft, Herzblut und persönliche Identifikation die Inhaber einbringen. Bereits im Jahr zweitausendsechzehn haben die Geschwister Raphael, Martin und Victoria die Leitung in vierter Generation übernommen, nachdem sie zuvor jahrelang Erfahrung gesammelt und früh Verantwortung im elterlichen Betrieb übernommen hatten. Die Geschwister verbindet eine tiefe Kindheitserinnerung mit dem Haus, da sie dort aufgewachsen sind und manche langjährigen Stammkunden schon in deren Jugendzeiten auf sie achtgaben. Der kulinarische Bereich steht dabei nach wie vor unter der engagierten Leitung von Raphael Strunz.

Bild 1: Mit großem Engagement widmet sich die Inhaberfamilie der geschmackvollen Gestaltung der Räume, wobei ein lokales Kunstwerk als zentraler Blickfang über den Betten dient.  Foto: Oliver Schwabe

Vom einfachen Verpflegungsstand für Bahnarbeiter zum regionalen Festort Die Wiege des heutigen Hotelbetriebes liegt im Jahr neunzehnhunderteins begründet, als Heinrich und Elisabeth Strunz den Grundstein legten. Aufgrund einer damaligen Eisenbahnverbindung zwischen Wiedenbrück und Paderborn Sennelager gab es einen großen Bedarf an Verpflegung für die dort beschäftigten Arbeiter. Der geschäftstüchtige Gründer, der ohnehin mit Nahrungsmitteln handelte, eröffnete daraufhin eine Kantine. Die allererste Unterbringung von Gästen fand damals noch in einem sehr bescheidenen Rahmen in einer Scheune statt. Bis heute hat sich in der lokalen Bevölkerung deshalb der traditionelle Beiname Kantiners erhalten, unter dem seit einigen Jahren auch das hauseigene Restaurant geführt wird. Nach dem Zweiten Weltkrieg entwickelte sich die Lokalität rasch zum zentralen Ort für große Hochzeitsgesellschaften aus der Umgebung. In dritter Generation baute Antonius Strunz zusammen mit seiner Ehefrau Maria ab neunzehnhundertachtundvierzig die Infrastruktur durch die Errichtung eines großen Festsaals und nachfolgende Erweiterungen massiv aus. Im Jahr neunzehnhundertsiebzig folgte der Anbau des Restaurants für Individualgäste und die Einstellung des ersten gelernten Koches.

Bild 2: Eine historische Schwarzweißaufnahme dokumentiert das äußere Erscheinungsbild des geschichtsträchtigen Hauses in den zwanziger Jahren des vergangenen Jahrhunderts.  Foto: Hotel Waldkrug

Kontinuierliche Modernisierung und der Fokus auf kulinarische Beständigkeit Nach dem plötzlichen Ableben von Antonius Strunz im Jahr neunzehnhunderteinundachtzig übernahm zunächst seine Frau die Führung, bevor Klaus und Veronika Strunz den Betrieb im Jahr neunzehnhundertsechsundachtzig fortführten. Unter ihrer Regie wurden ab neunzehnhundertneunundachtzig die ersten sechszehn Hotelzimmer an Geschäftskunden vermietet, woraus sich bis heute eine Kapazität von neunundvierzig Zimmern mit über neunzig Betten entwickelt hat. Das Haus wurde fortlaufend durch einen rückwärtigen Hotelanbau, eine moderne Wellnessoase sowie eine Dachterrasse erweitert. Die Zwangspause während der weltweiten Pandemie im Jahr zweitausendeinundzwanzig nutzte die Familie für eine umfassende Neugestaltung des gesamten Restaurantbereiches. Neben der spürbaren Kombination aus historischem Flair und moderner Ausstattung schätzen die Besucher vor allem die beständige Qualität der Küche. Ein absoluter Klassiker auf der Speisekarte ist dabei nach wie vor der Graf Sporck Teller, der sich aus deftigem Schweinenackensteak, frischen Bratkartoffeln, Spiegelei und Salat zusammensetzt.

Bild 3: Das traditionelle Fleischgericht mit deftigen Beilagen erfreut sich bei den Restaurantbesuchern seit Generationen unveränderter Beliebtheit.  Foto: Oliver Schwabe

Enge Verbundenheit mit der Stadt und Investitionen in den zukünftigen Komfort Das Wohlgefühl eines echten Zuhauses lockt ein bunt gemischtes Publikum an, das von Handwerkern und Geschäftsreisenden bis hin zu Erholungssuchenden reicht. Ein engagiertes Team von über fünfzig Mitarbeitern sorgt täglich für das Wohl der Gäste. Die Familie bringt sich zudem seit jeher aktiv in das gesellschaftliche Leben von Delbrück ein und war von Beginn an maßgeblich an der Organisation bekannter Stadtfeste und des traditionellen Spargelmarktes beteiligt. Auch im Jubiläumsjahr investiert das Unternehmen kräftig in den Komfort der Zukunft. So wurden pünktlich zur warmen Jahreszeit fast vierzig neue Klimaanlagen in den Räumlichkeiten installiert, und direkt im Anschluss an die abgeschlossene Renovierung der Zimmer wird in diesem Sommer noch die Neugestaltung der Flure in Angriff genommen.

„Quelle Westfalenblatt, Text KI“