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Fortschritte bei der Sanierung des historischen Wahrzeichens in Delbrück

Fortschritte bei der Sanierung des historischen Wahrzeichens in Delbrück

Die traditionsreiche Kirchturmspitze im Herzen von Delbrück zeigt sich umhüllt von einem schützenden blauen Netz, während auf der rechten Seite der Zustand vor Beginn der aufwendigen Einrüstphase dokumentiert ist, fotografiert von Jürgen Spies

Abschluss der ersten Bauphase und Aufbau der Infrastruktur Das weithin bekannte und charakteristische Wahrzeichen der Stadt Delbrück, der markante schiefe Turm der Pfarrkirche Sankt Johannes Baptist, präsentiert sich der Bevölkerung aktuell in einer auffälligen blauen Schutzverkleidung. Die Verantwortlichen der Kirchengemeinde und des Pastoralverbundes Delbrück Hövelhof, darunter der Leiter Manuel Klashörster und der Verwaltungsleiter Stefan Sachnik, blicken gemeinsam mit dem leitenden Architekten Frank Kellner auf den erfolgreichen Abschluss der ersten Etappe. Seit dem Baubeginn Mitte Mai wurde das komplexe Bauwerk in einer rund achtwöchigen Arbeitsphase vollständig eingerüstet. Um den beteiligten Handwerkern den Zugang zu den oberen Abschnitten zu ermöglichen, wurden zudem ein externer Bauaufzug sowie eine Treppenkonstruktion unmittelbar vor dem Hauptportal der Kirche installiert.

Umfangreiche Erneuerung der Metallbedeckung im vorgegebenen Zeitrahmen Die eigentlichen Sanierungsarbeiten an der Spitze des Turmes konzentrieren sich auf die Kupfereindeckung, welche in ihrer heutigen Form bereits im Jahr einhundertsiebenundfünfzig errichtet wurde. Im Laufe der vergangenen sieben Jahrzehnte haben sich die einzelnen Metallplatten derart verzogen, dass Feuchtigkeit in das Innere eindringen und das historische Holzgebälk beschädigen konnte. Für diese aufwendigen Dachdeckerarbeiten ist ein Zeitraum von sechsundzwanzig Wochen veranschlagt, sodass die Fertigstellung für den Januar des Jahres siebenundzwanzig angestrebt wird. Das Gesamtbudget für das anspruchsvolle Vorhaben beläuft sich auf rund siebenhunderttausend Euro, wobei das Erzbistum Paderborn siebzig Prozent der Summe übernimmt und die verbleibenden Kosten von der örtlichen Kirchengemeinde getragen werden. Ein hartnäckiges Gerücht in der Bevölkerung, wonach der Turm im Zuge der Arbeiten begradigt werden soll, wiesen die Verantwortlichen entschieden zurück, das Bauwerk behält seine charakteristische Neigung von etwas mehr als zwei Metern bei.

Sicherheitsmaßnahmen und extreme Arbeitsbedingungen während der Hitzewelle Das weithin sichtbare blaue Gewebe dient in Kombination mit einem zusätzlichen Sicherheitszaun am Boden primär dem Schutz von Passanten vor herabfallenden Werkzeugen oder sich lösenden Metallteilen. Die Koordination der Arbeiten liegt in den Händen des Architekturbüros Kellner, welches ausschließlich Fachbetriebe für den Gerüstbau, die Bedachung und die Elektrotechnik aus der unmittelbaren Region Delbrück beauftragt hat. Eine besondere Herausforderung für die Handwerker stellten die jüngsten Extremtemperaturen von deutlich über dreißig Grad dar, die durch angepasste Arbeitszeiten und zusätzliche Ruhepausen erfolgreich bewältigt wurden. Während die beiden Außenglocken weiterhin wie gewohnt zum Gebet rufen, müssen die drei inneren Glocken aufgrund der Umschließung durch das schwere Stahlgerüst für die Dauer der Renovierung vorerst stumm bleiben.

„Quelle Westfalenblatt, Text KI“