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Exzellentes Zeugnis für die wirtschaftliche Haushaltsführung in Delbrück

Exzellentes Zeugnis für die wirtschaftliche Haushaltsführung in Delbrück

Die Verantwortlichen zeigen sich überaus zufrieden mit dem Resultat der Prüfung, im Bild von links zu sehen sind der Prüfleiter Lutz Kummer, die Prüferin Lena Fröhlich, der Behördenpräsident Michael Esken, Bürgermeister Johannes Lindhauer sowie die Kämmerin Ingrid Hartmann, fotografiert von Stadt Delbrück

Persönliche Übergabe des umfangreichen Prüfberichts im Rathaus Eine außerordentlich positive Rückmeldung erhielt die Stadtverwaltung von Delbrück nach einer monatelangen, intensiven Untersuchung durch die Gemeindeprüfungsanstalt des Landes Nordrhein Westfalen. Das mit großer Spannung erwartete Resultat dieser umfassenden Qualitätsprüfung, welches in Form eines zweihundert Seiten starken Berichts vorliegt, bescheinigt der Kommune eine vorbildliche Arbeit. Der amtierende Präsident der Prüfbehörde, Michael Esken, ließ es sich nicht nehmen, das Schriftstück während der jüngsten Sitzung des Hauptausschusses persönlich im Rathaus zu übergeben. Der Behördenleiter, welcher in den neunziger Jahren selbst ein Praktikum in der hiesigen Verwaltung absolvierte, sparte nicht mit Lob und erklärte in typisch ostwestfälischer Manier, dass die Welt in Delbrück absolut in Ordnung sei.

Hervorragende Finanzlage und die Notwendigkeit zukünftiger Vorsicht Der detaillierte Kontrollbericht, welcher den Zeitraum von Juli des Jahres fünfundzwanzig bis zum April des Jahres sechsundzwanzig abdeckt, stellt der städtischen Haushaltsführung ein hervorragendes Zeugnis aus. Die Prüfer bescheinigen der Stadt, in wirtschaftlich starken Phasen solide Rücklagen gebildet und überaus vernünftig gewirtschaftet zu haben. Bis zum Zeitraum der Jahre dreiundzwanzig und vierundzwanzig gehörte die Kommune beim erwirtschafteten Jahresüberschuss zum stärksten Viertel aller vergleichbaren Städte im Bundesland und verfügt über eine überdurchschnittlich gute Ausstattung mit Eigenkapital, während die Gesamtverbindlichkeiten erfreulich niedrig ausfallen. Trotz der exzellenten Ausgangsposition mahnte die Prüfungsleitung um Lutz Kummer jedoch zur Wachsamkeit für die Jahre achtundzwanzig und neunundzwanzig, da die finanzielle Ausgleichsrücklage auch hier durch allgemeine wirtschaftliche Entwicklungen schrumpfen wird.

Besonderheiten beim Personal und Optimierungsbedarf im Krisenmanagement Für deutliche Reaktionen unter den anwesenden Lokalpolitikern sorgte die Feststellung zum städtischen Apparat, wonach keine andere vergleichbare Kommune mit so wenig Personal auskommt wie Delbrück. Die Prüfer betonten, dass dies eine reine Feststellung und kein Tadel sei. Während die Bereiche der Digitalisierung sowie das Kreditmanagement Bestnoten erhielten, schnitt das kommunale Krisenmanagement unterdurchschnittlich ab. Da dieser Sektor jedoch überall im Land noch im Aufbau begriffen ist, empfahl die Anstalt der Stadt die Ausarbeitung konkreter Krisenstrategien, eine klare Definition von essenziellen Kernleistungen im Ernstfall sowie intensivere Schulungen für den Krisenstab. Bürgermeister Johannes Lindhauer erklärte, dass hierauf bereits mit Hochdruck reagiert wurde, indem eine neue halbe Stelle geschaffen und Schulungsmaßnahmen initiiert wurden. Die Kosten für die rund einjährige administrative Großprüfung belaufen sich für die Stadtkasse auf knapp einhunderttausend Euro.

„Quelle Westfalenblatt, Text KI“