Neue Verkehrsregeln im Bereich der Kreuzung Hövelhofer Straße
Für die Verkehrsteilnehmer in Delbrück heißt es ab sofort, den Fuß deutlich vom Gaspedal zu nehmen. Im viel befahrenen Kreuzungsbereich der Hövelhofer Straße wurde die zulässige Höchstgeschwindigkeit offiziell von den bisher erlaubten einhundert Kilometern pro Stunde auf nunmehr siebzig Kilometer pro Stunde herabgesetzt. Diese Maßnahme zur Verkehrsberuhigung und Unfallvermeidung basiert auf einer gezielten Initiative und einem entsprechenden Antrag der Delbrücker Christlich Demokratischen Union. Wer auf der Hövelhofer Straße unterwegs ist, wird bereits einige hundert Meter vor der eigentlichen Einmündung zum dortigen Gewerbegebiet Delbrück Ost eins durch ein gut sichtbares Verkehrszeichen auf die neue Geschwindigkeitsbegrenzung aufmerksam gemacht. Um eine maximale Aufmerksamkeit zu garantieren, haben die zuständigen Behörden nicht nur ein einziges Schild aufgestellt, sondern weisen die Autofahrer und Lastwagenfahrer im unmittelbaren Kreuzungsareal mit gleich zwei Hinweisschildern nachdrücklich auf das neue Tempolimit hin.
Der Schutz von Schulkindern als zentrales Argument für die Änderung
Die politischen Weichen für diese Neuregelung wurden schon im Frühjahr gestellt, als die Fraktion den formalen Antrag in der Sitzung des Ausschusses für Infrastruktur, Mobilität und Digitalisierung einbrachte. Das Vorhaben war zu diesem Zeitpunkt das Zentrum von intensiven und ausführlichen Diskussionen im Gremium. Das Hauptargument für die Befürworter der Geschwindigkeitsreduzierung war und ist der erhebliche Gewinn an Sicherheit für alle Menschen, die dort täglich unterwegs sind. Direkt gegenüber der Zufahrt zum Gewerbegebiet liegt an der Industriestraße eine viel genutzte Bushaltestelle. Diese Haltestelle wird regelmäßig von zahlreichen Schulkindern frequentiert, die nach dem Aussteigen unweigerlich die Fahrbahn überqueren müssen, um sicher in das angrenzende Wohngebiet am Birkenweg zu gelangen. Der Fraktionsvorsitzende Reinhold Hansmeier betonte in diesem Zusammenhang, dass sich durch die Einführung von Tempo siebzig die allgemeine Sicherheit für die Schulkinder, die dortigen Beschäftigten der Unternehmen sowie für die Allgemeinheit spürbar und nachhaltig verbessern wird.
„Quelle Westfalenblatt, Text KI“