Eine Radfahrerin zog sich am Montagabend in Delbrück infolge einer schweren Kollision mit einem Transporter lebensgefährliche Verletzungen zu, fotografiert von Jörn Hannemann
Lebensgefährliche Verletzungen nach Kollision Am Montagabend ereignete sich im Stadtgebiet von Delbrück ein folgenschwerer Verkehrsunfall, bei dem eine Fahrradfahrerin lebensgefährliche Verletzungen erlitt, wie die zuständige Polizeibehörde in Paderborn offiziell bekanntgab. Der Vorfall spielte sich im Kreuzungsbereich der Lipplinger Straße und dem Unteren Weg ab, als ein zweiunddreißig Jahre alter Mann mit seinem Kraftfahrzeug der Marke Volkswagen auf dem Unteren Weg in Richtung der besagten Hauptstraße unterwegs war. Zur exakt gleichen Zeit befand sich eine sechsundsechzigjährige Frau mit ihrem elektrisch unterstützten Zweirad auf dem dortigen kombinierten Fußgänger und Radweg, wobei sie in Richtung der Ortschaft Lippling fuhr.
Missachtung der Vorfahrtsregelung als Ursache Nach den ersten Ermittlungen und Erkenntnissen der zuständigen Polizeibeamten vor Ort missachtete die Seniorin die Vorfahrt des herannahenden Transporters, woraufhin es im Kreuzungsbereich zu einem heftigen Zusammenstoß der beiden Verkehrsteilnehmer kam. Die Radfahrerin, welche zum Zeitpunkt des Unglücks keinen schützenden Helm auf dem Kopf trug, zog sich hierbei schwerste und potenziell lebensbedrohliche Verletzungen zu. Sie wurde nach einer medizinischen Erstversorgung am Unfallort umgehend mit einem Rettungswagen in ein nahegelegenes Krankenhaus nach Paderborn transportiert, während der unversehrte Fahrer des Transporters mit dem Schrecken davonkam.
Ermittlungen und polizeiliche Präventionsarbeit Um den genauen Ablauf des Geschehens lückenlos zu rekonstruieren, kam das spezialisierte Verkehrsunfallaufnahme Team der Polizei Paderborn zum Einsatz, weshalb die gesamte Unfallstelle bis circa zwanzig Uhr dreißig für den fließenden Verkehr komplett gesperrt werden musste. Auf Anordnung der zuständigen Staatsanwaltschaft wurden sowohl das Elektrofahrrad als auch der Transporter für weitere Untersuchungen polizeilich sichergestellt. Da in Deutschland keine gesetzliche Helmpflicht für herkömmliche Elektrofahrräder existiert, nutzt die Kreispolizeibehörde Paderborn derartige Anlässe, um auf ihre seit über einem Jahr laufende Sicherheitskampagne aufmerksam zu machen, welche die Bürger zum freiwilligen Tragen eines Helms bewegen soll und durch regelmäßige Verkehrskontrollen unterstützt wird.
„Quelle Westfalenblatt, Text KI“